Kategorie: IT-EDV

IT-/EDV-Dienstleistungen.

▶︎FritzBox bleibt Favorit

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█ T-Entertain hakt mal wieder. Die Support Hotline tauscht diesmal sogar den Speedport-Router gegen einen neuen. Alles funktioniert: WLAN, Smartphone, Alexa. Nur eben das Fernsehen nicht – trotz fester Verkabelung. Der Anschlussinhaber verbringt Stunden mit der Fehlersuche.

Aus lauter Verzweiflung gibt er 249 Euro für eine aktuelle FritzBox aus – und siehe da: auch das Fernsehen funktioniert einwandfrei.

◉ Was lernen wir daraus? Die FritzBox ist ein feines Stück Hardware, dass sich besonders für Leute eignet, die ihre geldwerte Zeit nicht mit Fehlersuche verschwenden möchten. Diese Erfahrung macht man im Support immer wieder. Für Heimanwender und kleine Büros gibt es wirklich nichts besseres.

▷ Barcelona wechselt zu OpenSource

▣ Die Millionenstadt Barcelona hat angekündigt, die Verwaltung auf umzustellen. Zunächst sollen die Browser aus Redmond durch die von Mozilla (Firefox) ersetzt werden. Als Bürolösung sei OpenOffice oder andere Alternativen im Gespräch. Avisierter Mail-Server-Ersatz wird Open-Xchange. Auf rund eintausend Rechnern laufe bereits Ubuntu statt Windoof. Vorerst bleibe als Betriebssystem jedoch Windows noch in Verwendung.

OpenSource hat nur Vorteile

◉ Ziel sei, sich nicht von bestimmten Lieferanten abhängig zu machen und Lizenzkosten zu sparen. Die Erstellung von großen Datenbeständen (Big Data) mit OpenSource-Tools in offenen Formaten verbessert darüberhinaus die Interoperabilität von Daten der verschiedenen Verwaltungen und spart so durch Vermeidung von Mehrfacherfassung.

Die Angestellten, die von der Umstellung betroffen sind, müssen natürlich einige Aspekte der alternativen Softwares lernen. Da einige bereits seit Jahrzehnten mit den bisherigen Programmen vertraut waren, sind Berührungsängste vorhanden. Aber Anwender, die bereits in den neuen Anwendungen geschult wurden, versichern, dass die Umstellung leicht sei. Ein größeres Problem sind die ohnehin – also auch bisher schon – vorhandenen Wissenslücken.

✅ OpenSource spart Lizenzkosten, vereinfacht durch offene Formate und Schnittstellen den Austausch zwischen Behörden und Anwendungen und verhindert Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten.

⛔️ Closed Source kann ein Sicherheitsproblem sein und ist eine unkalkulierbare Kostenfalle.

ⓘ Quelle: El País am 1.12.2017.

▶︎ Schutz vor Verschlüsselungs-Trojanern

▣ In den Einstellungen »Windows Defender Security Center«, weiter zu »Viren- & Bedrohungsschutz« findet sich der Knopf »geschützten Ordner hinzufügen«. Hier legt man einen oder mehrere Ordner fest, für die der überwachte Ordnerzugriff aktiviert sein soll.

✅ Schützt vor der Verschlüsselung durch Trojaner.

⛔️ Schützt nicht davor, dass ein Trojaner auf den Computer gelangt.

 

 

▶︎ Drucker-Empfehlungen

▣ Oft werden wir gefragt, welcher Drucker denn gut sei. Anhand unserer Erfahrungen im Support möchten wir drei Drucker für Home-Office oder private Anwendung empfehlen: einen schwarz-weiß Laserdrucker, einen günstigen und einen etwas teureren Tintendrucker.

Die Unterschiede der Drucker sind manchmal bezüglich der Druckqualität nur gering – und zwar auf mittlerem Niveau: Fotos sollte man von Profi-Laboren drucken lassen (das ist auch billiger). Deshalb spielen andere Aspekte eine um so größere Rolle: Netzwerkfähigkeit, Lichtbeständigkeit, Bedienungsfreundlichkeit, Garantie.
Die Scanner sind eigentlich durch die Bank schlecht bis mittelmäßig: Fotos sollte man für die Digitalisierung in ein professionelles Labor geben. Aber für Office-Dokumente (Briefe, Rechnungen) reicht eine mittlere Qualität.

Günstiger, guter Tintendrucker: Brother DCP-J785DW

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✅ Sehr guter Grafikdruck, guter Textdruck. 4,8 Cent für eine ISO-Farbseite. 3 Jahre Vor-Ort-Service.

⛔️ Die Qualität des Scanners ist leider für die Digitalisierung von Büro-Korrespondenz zu niedrig.

Anschaffung: ca. 220 Euro.

Teurerer Tintendrucker: Epson EcoTank ET-7700

✅ Nur 1,5 Cent für eine ISO-Farbseite. Ethernet-Anschluss für kabelbasiertes Netzwerk. Gute Druckqualität. Die Tinte ist lichtbeständig. Der Scanner hat im Vergleich zu anderen Multifunktionsgeräten einen ganz guten Scanner – das ist gut für die Digitalisierung von Korrespondenz.

⛔️ Die Anleitung für die Inbetriebnahme ist schlecht gemacht. Anstatt die 3 Schritte für das WLAN-Setup über das Druckermenü zu erklären, wird man genötigt, eine Software für das Setup herunterzuladen. Statt dessen müssen sich Kunden erst mit der Frage beschäftigen, was WPS ist und wie ob ihr Router das kann. Nervig.

Anschaffung: leider ca. 600 Euro (da muss man schon einige Tausend Seiten drucken, damit sich das lohnt).

Wer zwei Papierschächte, A3-Format und benötigt, sollte sich den 16500 genauer anschauen: Epson.de/EcoTank-ET-16500

Kleiner SW-Laserdrucker: HP LaserJet Pro M102w

✅ Sehr gute Druckqualität bei Text, Bilder ganz gut (natürlich schwarz-weiß). Sehr gute Netzwerkfunktion. Laserdrucker haben den Vorteil. dass der Text nicht verwischt, wenn man mit Textmarkern darübergeht.

⛔️ Die Seite kostet mit ca. 5 Cent recht viel für einen Schwarz-Weiß-Druck.

Anschaffung: nur ca. 110 Euro.

ⓘ Quelle: eigene Erfahrungen und Recherchen; u.a a. ct 23/2017.