WCEU: Daniel X ist der »Runner for 2«

Am Freitag Nachmittag helfen wir auf der ausverkauften WordPress Europa Conference 2019 im Estrel, den Track 2 mit Erfolg durch den Tag zu bringen.

WCEU – WordCamp Europe 2019

Um 14 Uhr wird der Erfinder von WordPress, Matt Mullenweg, vor erwarteten 3600 Congress-TeilnehmerInnen und 260 Freiwilligen sprechen und anschließend für einige Fragen zur Verfügung stehen. 

Die Europa Convention von WordPress ist weltweit die größte Veranstaltung ihrer Art. Europäische ProgrammiererInnen und die vielen Contributors sind an der Open Source Software besonders stark beteiligt. Aktuell gibt es 58.000 kostenlose Plugins sowie 4000 kostenlose Themes.

Freitag und Samstag sind die beiden Haupttage mit dutzenden Vorträgen in 3 parallelen Tracks und 3 WorkShop-Tracks. Den Abschluss bildet eine 80er-Party für alle, die dabei waren.

Demnächst gibt es auch die Live-Mitschnitte auf wordpress.tv.

Update. Die Europa Conference von WordPress war ein voller Erfolg. Sie hätte leicht auch noch viel größer sein können. Das Interesse an WorkShops war riesig. Die Besucher waren zum Größten Teil aus dem europäischen Ausland aber auch aus dem Rest der Welt. Der Anteil an deutschsprachigen Teilnehmerix war viel kleiner als erwartet.

Hinter den Kulissen war die Veranstaltung hervorragend organisiert. Die leitenden WordPresserInnen, die Community sowie die 260 Volunteers haben sehr gute Arbeit geleistet. Die Aufwandsentschädigung waren freier Eintritt, Verpflegung und Getränke; einige haben sicher auch das rosa T-Shirt mit der Aufschrift »Crew« mitgenommen, statt zu spenden.

▶︎ Selbstbestätigungs-Automat Smartphone

⦿ Wenn wir das Smartphone in die Hand nehmen, machen wir meist etwas, dass mit Bestätigung zu tun hat – nicht mit Notwendigkeit. Haben wir eine eMail bekommen? Kenne ich die neuesten Nachrichten schon? Hat jemand unsere Posts gelikt? Werde ich mein tägliches Schritteziel erreichen?

Natürlich verwenden wir das Gerät auch für sinnvolle Dinge. Einen Kontakt ins Adressbuch eingeben, einen Termin eintragen, nach der Busverbindung oder nur der Uhrzeit schauen. Aber gerade diese sinnvollen Anwendungen erschweren es uns, auch die andere Seite der Medaille zu sehen und angemessen zu beurteilen. Wenn wir ehrlich sind, ziehen wir das Smartphone weitaus häufiger aus der Tasche, um eine der nicht gerade lebensnotwendigen Apps zu starten: Facebook, Twitter, Instagram. Das ist Smartphone-Sucht.

Ist das schon Smartphone-Sucht?

▣ Die Gefahr dabei ist nicht der sinnlose Stromverbrauch oder die Zeitverschwendung. Sondern die psychische Abhängigkeit von der Bestätigungsmaschine. Es ist im übertragenen Sinne wie bei den Ratten, die für einen Schluck Zuckerwasser jedes Mal einen elektrischen Schlag in Kauf nehmen: wir sind zunehmend abhängig von den Bestätigungen irgendwelcher Systeme. Dabei ignorieren wir den Umstand, dabei eben nicht mit Menschen zu kommunizieren, sondern nur mit Maschinen. Jedenfalls bezogen auf die Likes, nach denen wir schauen: sie sind lediglich ein Zähler, ein Symbol, ein Zustand. Keine zwischenmenschliche Interaktion.

Unser Unterbewusstsein lässt uns nach dem Smartphone greifen, um herauszufinden, ob wir dadurch eine Belohnung erhalten. Werden wir von anderen wertgeschätzt? Sind wir beliebt? Die Unterhaltungsindustrie hält uns vor, ein Leben müsse voller Drama, Liebe und Wahnsinn sein. Ständig Tod, Betrug oder Intrigen. Kein Wunder, dass wir uns minderwertig fühlen und das Leben für langweilig halten. Damit auch ja keine Chance auf eine Bestätigung verloren geht, sind wir online mit Leuten befreundet, die wir lediglich kennen und in der realen Welt niemals mit ihnen Zeit verbringen würden.

Der Begriff soziale Netzwerke ist eigentlich ein Hohn. Denn im Grunde sind diese Netzwerke asozial: sie entfernen uns von den Menschen. Wir gieren nur nach ihren Klicks. Das ist Sucht, Smartphone-Sucht. Da es Facebook und Co letztlich um Klicks auf Anzeigen geht, dauert es vielleicht nicht mehr lange, bis die angeblich so tollen Algorithmen selbstständig unsere Posts liken, damit wir weiter in der Falle der vermeintliche Belohnung durch eine vermeintliche Wertschätzung bleiben. Schöne neue Welt.

Wenden Sie sich an die Landesstelle Suchtfragen in Ihrem Bundesland (z. B. Landesstelle Berlin).

 

xag.info komplett verschlüsselt

Ab sofort wird die Website XAG.info standardmäßig verschlüsselt. Alle Seiten werden ohne Ihr Zutun verschlüsselt ausgeliefert.

Bisher musste eine verschlüsselte Verbindung mit der Eingabe von https:// explizit angefordert werden.

Manuelle Eingaben von Anforderungen mit http:// oder Bookmarks mit http:// werden automatisch auf die verschlüsselte Version weitergeleitet (redirect).

Verschlüsseln auch Sie die Auslieferung Ihrer Website – das kostet wenig: in der Regel ist der Aufwand auf 2 Stunden begrenzt – also nur 98 Euro. Mehr Informationen über unsere IT-Risikoberatung und Verschlüsselungsvorschläge können Sie erst lesen oder gleich eine Anfrage starten.

XAG.info-Zertifikat
XAG-Zertifikat

Verwendet wird das aktuelle Standardverfahren TLS 1.2, früher SSL 3.1. Dabei wird mit einem 128 Bit langen Schlüssel per AES-Verfahren verschlüsselt. Sie können Details zur Übertragung ansehen, wenn Sie in der URL-Zeile des Browsers auf das Schloss-Symbol klicken.

Ein Audit der Domain xag.info gibt es bei Qualy SSL Labs unter www.SSLLabs.com/ssltest/analyze.html?d=XAG.info.