Hardware-Verschlüsselung ist heikel

IT-Sicherheitsforscher haben Lücken in der Hardware-Verschlüsselung von SSD gefunden. Firmware-Updates standen zum Testzeitpunkt nicht zur Verfügung, sollen aber nachgereicht werden. Das ist naturgemäß aufwändiger als bei Software, bei der lediglich ein Update geladen werden muss.

Samsung und Crucial raten, Dateien außerdem per Software zu verschlüsseln 1). Die Sicherheitsforscher empfehlen VeraCrypt.

Führt das die Verschlüsselung durch Hardware nicht ad absurdum? 

1 Stellungnahme Samsung

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▶︎ »Let’s encrypt« jetzt mit Wild-Card-Zertifikaten

◉ Die kostenlosen Zertifikate der Internet Security Research Group (ISRG) werden ab sofort als Wild-Card-Zertifikat für alle Subdomains ausgestellt. Das bedeutet, nun kann etwa auch mail.example.com mit dem Zertifikat verwendet werden.

⦿ ISRG stellt automatisiert Zertifikate für Domains aus. Sofern man durch Zugriff auf TXT-Records im DNS nachweisen kann. In der Regel durch Erzeugung eines TXT-Records mit einem bestimmten Code. Das ganze ist kostenlos, um das Thema Verschlüsselung im Internet voranzubringen. Außerdem war den Machern ein Dorn im Auge, dass kommerzielle Anbieter erhebliche jährliche Gebühren für die Ausstellung und Verlängerung von Zertifikaten berechnet haben. Meist rund 80 Dollar – obwohl der Aufwand minimal ist.

▣ Google hat angekündigt, ab dem Frühjahr 2018 damit zu beginnen, verschlüsselt übertragende Domains in der Suche zu bevorzugen.

✅ Zertifikate für eine verschlüsselte Verbindung erhöhen die Sicherheit von personenbezogenen Daten, wie Zugangsdaten und Passwörter. Aber auch ganz allgemein die Vertraulichkeit, weil es weniger leicht ist, abgehört zu werden. Für den Erhalt demokratischer Rechte ist dies wichtig. Vor allem in Ländern ohne funktionierende Demokratie.

⛔️ Der technische Aufwand ist zwar an sich nicht groß. Aber nicht immer umzusetzen. Oder die Provider versuchen, daraus Kapital zu schlagen.

📞 Informieren Sie sich bei XAG.info über die Verschlüsselung für Ihre Website.

ⓘ Quelle: Heise Online am 14.3.2018

◉ Fit für die neuen Datenschutzvorschriften 2018?

externer Datenschutzbeauftragter▶︎ Starten Sie jetzt mit dem Thema Verschlüsselung. Das BMWI hat einen mit 48 Seiten etwas aufgeblasenen Leitfaden veröffentlicht. Unterm Strich bleibt jedoch, dass sich vor allem Unternehmen mit dem Aspekt Verschlüsselung beschäftigen sollten. Betriebsdaten, insbesondere personenbezogene Daten, müssen sicher gespeichert sein. Da praktisch jedes Datenverarbeitungssystem zumindest indirekt mit dem Internet verbunden ist, kann ein Hacker auch darauf zugreifen; ganz zu schweigen von Lücken in den Netzwerkelementen.

✅ Der Aufwand ist relativ klein im Verhältnis zum Nutzen.

⛔️ Wer die Schlüssel verliert und keine sicher verwahrten Duplikate hat, kommt an die eigenen Daten nicht mehr heran.

⦿ Wir beraten in Sachen Verschlüsselung. Bei Bedarf übernehmen wir die Installation und Schulung. 📞 Rufen Sie einfach mal an: 030/35503501 oder schicken Sie eine E-Mail.

 

ⓘ Quelle: Wirtschaftsministerium

 

▶︎ Schutz vor Verschlüsselungs-Trojanern

▣ In den Einstellungen »Windows Defender Security Center«, weiter zu »Viren- & Bedrohungsschutz« findet sich der Knopf »geschützten Ordner hinzufügen«. Hier legt man einen oder mehrere Ordner fest, für die der überwachte Ordnerzugriff aktiviert sein soll.

✅ Schützt vor der Verschlüsselung durch Trojaner.

⛔️ Schützt nicht davor, dass ein Trojaner auf den Computer gelangt.