💣 MS Office pfuscht wieder

◉ Schon seit März 2019 gibt es mit Office für Mac ein bisher ungelöstes Problem: man kann sich nicht anmelden und damit das Büropaket nicht verwenden. Sehr ärgerlich.

Im offiziellen Office-Forum gesteht Micro$oft das Problem ein:  Sorry for the inconvenience the issue causes. Es gibt zwar einen hakeligen Workaround, den aber nur wenige ausführen können.

Das sollte wirklich nicht passieren. Die User halten wieder einmal zu deren Kosten als Beta-Tester für schlecht vom Hersteller getestete Software her.

✅ MS Office: Viele User vor allem in Europa und den USA setzen Office von M$ ein und halten das Paket für ein Non-plus-ultra. Es beherrscht auch viele Funktionen und lässt sich vielfach einsetzen. Die Preise sind in den letzten Jahren wegen des Konkurrenzdrucks gefallen.

Dabei ignorieren sie jedoch oder es ist ihnen unbekannt, dass die meisten User auf der Welt andere Büro-Software verwenden. Seien es andere Office-Pakete oder integrierte Module in Branchen-Programmen

⛔️ Micro$oft-Programme für den Mac bzw. OSX verursachen nach unseren Support-Erfahrungen immer wieder Probleme. Vor allem die tief ins System eingreifenden Module wie etwa die Schriftverwaltung sind problematisch. Das System wird immer langsamer bist zur Unbenutzbarkeit, stürzt ab oder lässt das System einfrieren.

🍀 Dabei gibt es so viele Alternativen. 

  • LibreOffice – die angesagte kostenlose, OpenSourceSoftware
  • FreeOffice einer nürnberger Firma
  • SoftMaker Office für rund 100€ ebenfalls von der nürnberger Firma
  • OpenOffice, das mittlerweile ins Hintertreffen geratene, kostenlose Geschwister von LibreOffice

… und viele Alternativen wie Onlyoffice, StarOffice, AbiWord, … – schauen Sie zum Beispiel ins öffentliche Software-Verzeichnis beim Heise-Verlag.

Mac-User haben außerdem die grandiosen Office-Programme Pages, Numbers und Keynote bereits auf ihren Computern – kostenlos. Pages liest und speichert auch DocX-Dateien.

WCEU: Daniel X ist der »Runner for 2«

Am Freitag Nachmittag helfen wir auf der ausverkauften WordPress Europa Conference 2019 im Estrel, den Track 2 mit Erfolg durch den Tag zu bringen.

WCEU – WordCamp Europe 2019

Um 14 Uhr wird der Erfinder von WordPress, Matt Mullenweg, vor erwarteten 3600 Congress-TeilnehmerInnen und 260 Freiwilligen sprechen und anschließend für einige Fragen zur Verfügung stehen. 

Die Europa Convention von WordPress ist weltweit die größte Veranstaltung ihrer Art. Europäische ProgrammiererInnen und die vielen Contributors sind an der Open Source Software besonders stark beteiligt. Aktuell gibt es 58.000 kostenlose Plugins sowie 4000 kostenlose Themes.

Freitag und Samstag sind die beiden Haupttage mit dutzenden Vorträgen in 3 parallelen Tracks und 3 WorkShop-Tracks. Den Abschluss bildet eine 80er-Party für alle, die dabei waren.

Demnächst gibt es auch die Live-Mitschnitte auf wordpress.tv.

Update. Die Europa Conference von WordPress war ein voller Erfolg. Sie hätte leicht auch noch viel größer sein können. Das Interesse an WorkShops war riesig. Die Besucher waren zum Größten Teil aus dem europäischen Ausland aber auch aus dem Rest der Welt. Der Anteil an deutschsprachigen Teilnehmerix war viel kleiner als erwartet.

Hinter den Kulissen war die Veranstaltung hervorragend organisiert. Die leitenden WordPresserInnen, die Community sowie die 260 Volunteers haben sehr gute Arbeit geleistet. Die Aufwandsentschädigung waren freier Eintritt, Verpflegung und Getränke; einige haben sicher auch das rosa T-Shirt mit der Aufschrift »Crew« mitgenommen, statt zu spenden.

💣 AVG pfuscht

◉ Bei AVG hat man es versäumt, das bereits vor zwei Wochen (31.5.2019) erneuerte Mozilla-Zertifikat zu verwenden. Folge war, dass Systeme mit AVG die verschlüsselte Passwort-Datenbank von Firefox erneuerte und deshalb User nicht mehr an ihre Passworte kommen. Wer keine Kenntnis hat, wie das Problem zu lösen ist, erlebt eine Katastrophe, weil alle Passworte gelöscht zu sein seinen. Eine Katastrophe

Das einzige unabhängige Computer-Magazin ct hat schon mehrmals darauf hingewiesen, dass Anti-Viren-Programme unterm Strich mehr Probleme verursachen als zu verhindern.

Das darf nicht passieren. User dienen wieder einmal als Beta-Tester.

✅ MS Defender: Viele Sicherheitsexperten sind der Ansicht, dass die in Windows integrierte Schutzsoftware ausreichend ist – zum Beispiel die c’t vom heise-Verlag im Artikel Windows absichern.

ESET NOD 32 hat bisher am wenigsten Sorgen bereitet.

⛔️ VirenScanner verursachen immer wieder Probleme unter Windows. User sollten sich gut überlegen, ob das Risiko und der Nutzen angemessen sind.

🍀 Linux-User sind diesbezüglich besser dran: Distrowatch.org 🐧 bietet eine Zentrale Anlaufstelle für nahezu alle Linux-Varianten.

 OSX-User sind ebenfalls meist besser geschützt 📱 🖥 💻

▶︎ Mac erkennt iPhone nicht an USB

⛔️ Problem: Immer wieder kommt es vor, dass Leute mit einem iPhone ihr Gerät nicht mehr via USB synchronisieren können. Teilweise wird die Verbindung im Sekundentakt wieder abgebrochen und neu aufgebaut. Teilweise lässt sich die Frage, ob man dem Gerät vertrauen wolle, nicht beantworten, weil die Anzeige nach Sekundenbruchteilen wieder verschwindet.

◉ Das Problem haben viele. Ursache ist vermutlich, dass die angeschlossenen iPhones nicht genug Strom bekommen oder das zumindest so an den Computer melden. Daraufhin bricht die Verbindung ab. Die Verbindung wird dann sofort neu aufgebaut und wieder abgebrochen. Ein Teufelskreis.

Es könnte also sein, dass einfach der Strom nicht ausreicht, wenn man das iPhone über ein USB-Hub (Verteiler) angeschlossen hat. Probieren Sie es also zunächst direkt am Mac.

Das Ärgernis ist allerdings erst seit dem Update auf High Sierra aufgetreten und mit Mohave nicht wieder weggegangen. Nimmt man einen Rechner vor High Sierra, geht es wieder. Es scheint also auch ein Software-Problem zu sein.

Andere sehen die Ursachen in iOS; aber das widerspricht ein wenig den Erkenntnissen mit älteren OSX-Versionen, mit denen es funktioniert.

Unterschiedliche Kabel machen keinen Unterschied, daran liegt es also vermutlich nicht.

✅ Eine wirkliche Lösung ist bisher nicht bekannt. Aber es existiert ein etwas bekloppter Workaround:

Schließen Sie das iPhone direkt am Mac an und nicht über ein Hub (Verteiler), damit der Strom zumindest theoretisch ausreicht.
Momentan kann an es dann so hinbekommen, dass man das Kabel abwechselnd am iPhone und am Mac Book abzieht und wieder ansteckt – leider bis zu zehn mal. Das nervt zwar kolossal, hilft aber nach einer Weile.

 Apple selbst hat leider auch keine hilfreichen Lösungsvorschläge 💻 📱