▶︎ Mac erkennt iPhone nicht an USB

⛔️ Problem: Immer wieder kommt es vor, dass Leute mit einem iPhone ihr Gerät nicht mehr via USB synchronisieren können. Teilweise wird die Verbindung im Sekundentakt wieder abgebrochen und neu aufgebaut. Teilweise lässt sich die Frage, ob man dem Gerät vertrauen wolle, nicht beantworten, weil die Anzeige nach Sekundenbruchteilen wieder verschwindet.

◉ Das Problem haben viele. Ursache ist vermutlich, dass die angeschlossenen iPhones nicht genug Strom bekommen oder das zumindest so an den Computer melden. Daraufhin bricht die Verbindung ab. Die Verbindung wird dann sofort neu aufgebaut und wieder abgebrochen. Ein Teufelskreis.

Es könnte also sein, dass einfach der Strom nicht ausreicht, wenn man das iPhone über ein USB-Hub (Verteiler) angeschlossen hat. Probieren Sie es also zunächst direkt am Mac.

Das Ärgernis ist allerdings erst seit dem Update auf High Sierra aufgetreten und mit Mohave nicht wieder weggegangen. Nimmt man einen Rechner vor High Sierra, geht es wieder. Es scheint also auch ein Software-Problem zu sein.

Andere sehen die Ursachen in iOS; aber das widerspricht ein wenig den Erkenntnissen mit älteren OSX-Versionen, mit denen es funktioniert.

Unterschiedliche Kabel machen keinen Unterschied, daran liegt es also vermutlich nicht.

✅ Eine wirkliche Lösung ist bisher nicht bekannt. Aber es existiert ein etwas bekloppter Workaround:

Schließen Sie das iPhone direkt am Mac an und nicht über ein Hub (Verteiler), damit der Strom zumindest theoretisch ausreicht.
Momentan kann an es dann so hinbekommen, dass man das Kabel abwechselnd am iPhone und am Mac Book abzieht und wieder ansteckt – leider bis zu zehn mal. Das nervt zwar kolossal, hilft aber nach einer Weile.

 Apple selbst hat leider auch keine hilfreichen Lösungsvorschläge 💻 📱

 

▶︎ Empfehlung: dLAN 1200+

Anlässlich der neu auf den Markt gebrachten Magic-Adapter von Devolo hier eine kurze Betrachtung der Leistung.

Neuer ist nicht unbedingt besser – Magic 1

Der Adapter Magic 1 ist im Mittel über 20% langsamer als der ältere Adapter dLAN 1200 Plus. Der Mittelwert liegt bei nur 7,5 Megabyte gegenüber 10 Megabyte beim 1200er. Bei schlechter Kombination von Steckdosen sogar 30%.

Magic 2 überträgt im Mittel 13 Megabyte. Auch kein Killer-Argument, immerhin 30%. Allerdings nur, wenn die Gegenstelle ebenfalls ein Gerät aus der Magic-Baureihe ist. Sollte der Hersteller Devolo diese Strategie in Zukunft immer wieder einsetzen, müssen User regelmäßig alte Adapter erneuern, obwohl sie teilweise sogar bessere Performance bieten. Hallo Wegwerfgesellschaft.

Fazit

Der bisher vertriebene Adapter 1200 Plus für 110 Euro ist dem neuen Magic 1 definitiv vorzuziehen (120 Euro).

Der Magic 2 ist zwar 30% schneller als der 1200er. Allerdings kostet er 34% mehr (146 Euro). Vor allem aber ist er nicht rückwärtskompatibel. Das ist eine ärgerliche und für zukünftige Produktreihen bedrohliche Strategie: Obsoleszenz alter Geräte durch Inkompatibilität. Das ist schlimm. Daher ist der Magic 2 generell mit Vorsicht zu genießen. Nur wer keine alten Adapter weiter verwenden will, wird damit zufrieden sein.

✅  Die Baureihe 1200 ist mit 10 Megabyte pro Sekunde auch für HD-Streams hinreichend schnell; 109 Euro. Der Magic 2 ist nochmal schneller; 146 Euro.

⛔️  Der Magic 1 ist langsamer und teurer. Der Magic 2 ist nicht abwärtskompatibel.

 

▶︎ schnellste Festplatten: Seagate IronWolf (Pro)

schnellste Festplatte – Seagate-IronWolf-Pro✅ Für Backup, NAS und Server sind schnelle Festplatten konkurrenzlos, denn SSD-Alternativen sind in Relation zu teuer. Die schnellsten Platten für den 24-Stunden-Dauerbetrieb sind die 12TB-Modelle der Serie IronWolf sowie Pro von Seagate.

Außerdem gewährt der Hersteller für die Serie Pro 5 Jahre Garantie. Trotz sehr niedriger Ausfallwahrscheinlichkeit trifft es den einen oder anderen dann aber doch. Falls dann kein Backup zur Verfügung stehen sollte, gibt es einen kostenlosen Datenrettungsdienst.

⛔️ Die Laufwerke der Serie IronWolf sind mit maximal 1 Sone zwar nicht sehr laut. Für Wohnzimmer oder Desktop aber auch nicht leise genug.

◉ Durch die Markpositionierung als NAS-Festplatten sind die IronWolf Pro prädestiniert für zum Beispiel das Synology DS218+

 

▶︎ bestes NAS: Synology DS218+

✅ Das Synology DS218+ Synology DS218+liefert höchste Übertragungsraten über SMB. Meist steht die Performance im Netzwerk im Vordergrund.

⛔️ Leider hat das Gerät keinen Port für einen Monitor, lässt sich somit nur remote konfigurieren und nicht als Computer zweckentfremden. Wenn was mit dem Netzwerk hakt, kann das sehr nerven.

In den Hauptfunktionen nehmen sich die konkurrierenden Hersteller nichts. Es ist auch ein wenig eine Geschmackssache, wie man die Benutzerfreundlichkeit einschätzt.

◉ Die Empfehlung für das Synology DS218+ ergibt sich nicht zuletzt auch indirekt aus den Nachteilen anderer Geräte. Das NAS von QNAP ist in der Disziplin SMB sehr lahm. Das NAS von Thecus ist recht laut und hat keine Docker-Unterstützung sowie kein DynDNS. Ebenfalls lahm ist das NAS von Asustore, außerdem ist die Docker-Unterstützung unausgereift.

Die schnellsten Festplatten für den Dauerbetrieb in einem NAS sind die Seagate IronWolf (Pro).

ⓘ Quelle: eigene Support-Erfahrungen sowie ct 7/2018, S.115